Hintergrund

1998 begann ich, philosophische Einfälle und Gedanken schriftlich festzuhalten: möglichst kurz und auf den Punkt – denn eine Idee, die man nicht klar formulieren kann, hat man noch nicht wirklich gefasst. Durch diese Angewohnheit entstanden bis heute mehrere tausend literarisch-philosophische Kurztexte, Aphorismen genannt, von denen einige auch in Zeitschriften abgedruckt wurden.

Die Texte können zwar alle einzeln stehen, sie verbinden sich aber auch zu einer komplexeren, gemeinsamen Philosophie. Ihr Gegenstand ist „unserer Denken“, d.h. unsere Alltags-Philosophie.

Besonders freut mich die Aufnahme einer Auswahl von Texten in den Sammelband Neue deutsche Aphorismen. Die Anthologie gibt einen Überblick über die zeitgenössischen Autoren der Gattung.

Anlass für den Start des Blogs ist der Abdruck von 29 Aphorismen in der soeben erschienenen Ausgabe des „Blauen Reiters – Journal für Philosophie (Nr. 44). Der Blog ist ein Versuch, ob die philosophischen „Sprüche“ auch im Internet funktionieren. Also bei Gefallen bitte teilen, liken und verlinken. Herzlichen Dank!

Apropos: Für ihre klugen und hilfreichen Kommentare möchte ich mich sehr bei Sandra Kriz und Harald Kirchner bedanken.